MADARAISHI - Shiba aus dem Land des roten Porphyr


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Nippo-Standard

Rassestandards


** Nippo - Standard **


Der Nippo- Standard beschreibt mit kurzen Worten die wesentlichen Eigenschaften und den Ausdruck eines Shiba Inu, dem japanischen Naturdenkmal Japans.

1. Die wesentlichen Eigenschaften und Merkmale
Darin beschreiben drei Worte den Shiba sehr trefflich:
"KAN-I" ; "RYOSEI" ; SOBOKU"

> "KAN-I" bedeutet soviel wie Stärke des Charakters und
der Würde. Die Hunde können lebhaft und wild, ohne
übermäßig aggressiv, bis hin zu majestetisch elegant sein.

> "RYOSEI" bedeutet treu und gehorsam. Die Hunde sollten
totales Vertrauen und Verbundenheit mit dem Besitzer
zum Ausdruck bringen.
(Für das Leben als Familienmitglied sind diese Bindung und
die Partnerschaft mit dem Shiba besonders wichtig.)

> "SOBOKU" bedeutet natürliche Schönheit von erfahrener
Reife und bescheidenes Auftreten. Der Ausdruck des Shiba
vermittelt das Gefühl von raffinierter Einfachheit und
schlichter Eleganz.

Diese Qualitäten sind grundlegender Natur und drücken die wesentlichen Merkmale aus, die jedem japanischen Hund angeboren sind bzw. sein sollten. Darüber hinaus sollten Shiba´s scharfe und wache Sinne, schnelle und flinke Bewegungen zusammen mit leichten elastischen Schritten aufweisen.

2. Allgemeines AussehenNippo ist es wichtig, dass der Shiba die jeweiligen männlichen und weiblichen Merkmale aufweisen sollte.
Der Körper des Shiba´s ist wohl proportioniert entsprechend seiner Größe.
Die Muskeln müssen gut entwickelt sein und das Höhe - zu - Länge -Verhältnis sollte 100 : 110 sein.
Die weiblichen Exemplare können auch einen leicht längeren Körper aufweisen.
Das Brust - zu -Vorderbein - Verhältnis beträgt 50:50.
Die Idealhöhen sind 39,5 cm für Rüden und 36,5 cm für Hündinnen. Abweichungen von ± 1,5 cm sind jeweils möglich. Gemessen wird die Höhe an der Rückseite der Schulter mit gedrücktem Fell.

3. Ohren
Die Größe der Ohren sollten klein und verhältnismäßig zur Kopfgröße sein. Sie bilden ein Dreieck in der Form: innen gerade und außen etwas rund. Sie stehen fest und leicht vornübergebeugt. Die Ohren erscheinen dick und voll.

4. Augen
Die Augen sollten mit tiefer Kraft gesetzt sein. Sie sind etwas dreieckig und die äußere Ecke zeigt schräg nach oben. Eine dunkelbraune Iris ist ideal. Schwarz und helle Farben sind nicht erwünscht.

5. FangBeginn der Schnauze ragt aus vollen Backen. Der Nasenrücken ist gerade. Die Basis der Schnauze ist lang und dick, verjüngt sich leicht bis zur schwarzen spitzen Nase. Der Unterkiefer sollte das dicke runde Aussehen der Schnauze ergänzen. Die Lefzen sind dünn, dicht und fest, gerade ohne Schlaffheit. Der Stopp ist mäßig. Die Zähne sind stark und vollständig mit richtigem Scherengebiss. Jedes Wesen mit weniger als 42 Zähnen oder Markierungen auf der Zunge ist nicht erwünscht.

6. Kopf und HalsStirn ist breit, die Wangen gut entwickelt und der Hals ist robust und leistungsstark mit mäßiger Länge und Dicke.

7. VorderläufeVorderläufe sind gerade und im Abstand vom Brustumfang, die Ellenbogen dicht am Körper. Der Vordermittelfuß ist leicht schräg aufgeknöchelt und hält die Pfoten fest im Giff. Die Schulterblätter sind gut mit mäßigem Winkel entwickelt.

8. Hinterläufe
Die Hinterläufe sind muskulös und gut mit einer natürlichen Haltung entwicket. Das Sprunggelenk ist stark und im natürlichen Winkel, Pfoten sind fest im Griff.

9. BrustVorbrust ist gut entwickelt, die Rippen sind mäßig in ovaler Form (Eierform) entstanden. Die Brusttiefe ist etwa die Hälfte der Gesamthöhe.

10. Rücken und Lendenobere Linie ist gerade von der Schulter bis zur Basis des Schwanzes. Die Lenden sind stark und sollten sich nicht vertikal oder horizontal im Trab bewegen.

11. Schwanz
Der Schwanz ist mit mäßiger Dicke, entweder als Sichel oder gewellt. Die Spitze der Rute sollte fast bis auf das Gelenk reichen. Die Sichel des Schwanzes zeigt nach vorn. Ringelschwanz bedeutet lose Locke mit Stärke. Doppelt gewellter Schwanz und kurze Schwänze sind nicht erwünscht.

12. Fell
Das Deckhaar ist hart und gerade mit klaren Farben. Die Unterwolle ist weich und dick, wie Baumwolle mit heller Farbe. Das Schwanzhaar ist etwas länger und steht offen. Die Fellfarbe eines japanischen Shiba ist "rot", "rot-sesam" und "black and tan". (Das Sesam bedeutet: schwarz bestücktes äußeres Haar verstreut im roten Mantel.) Das klare Urachiro (weiß) darf nur erscheinen auf den Wangen, dem Unterkiefer, der Brust, dem Bauch, den Innenseiten der Beine und der Schwanzrückseite. Eine Verlängerung des Urachiro (weiß) ist nicht wünschenswert. Die Qualität und die Farbe der Haare sind wichtige Elemente des Ausdrucks der Essenz des japanischen Shiba.


(übersetzt und adaptiert von Nippo Website)



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