MADARAISHI - Shiba aus dem Land des roten Porphyr


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Kleiner Bericht

Kennel-Treffen > 1.Dt.Kenneltreffen 2016


Kordel sah rot – Shibarot!

Das Shibatreffen, organisiert von den Kenneln „Egao No Yashiki“, „Gotonoka´s“, „Maradaishi“, „Of duke´s oak“ und „Vom Hochlartal“ war ein voller Erfolg!

Über 100 Teilnehmer mit 70 Shibas aus Deutschland, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz zog es am 27. Und 28. August 2016 nach Kordel auf den Waldspielplatz, genannt „die Tauer“. Dieser hatte seine Eignung als Austragungsort für Veranstaltungen dieser Art bereits mehrmals unter Beweis gestellt.

Die angekündigte kulinarische Rundumversorgung war mit Sicherheit nicht der Grund für so viele Shiba- Freunde, sich über weite Strecken auf den Weg nach Kordel zu machen. Neben der Möglichkeit, seinen Züchter (bzw. seine Züchterin) wieder zu sehen versprachen sich die Besitzer unserer Shibas auch die Möglichkeit zum Austausch über die Kennel-Grenzen hinweg! Die Ankündigung, dass dieses Treffen zu Gunsten der „Nothilfe für Polarhunde e.V.“ stattfand, trug vielleicht ebenfalls zur Motivation bei!

Los ging´s am Samstagmittag mit dem Klassiker zur Bewältigung unerwarteten Besuchs oder vieler Gäste: Linsensuppe mit Würstchen, die mit Liebe erwärmt den Gaumen erfreute und eine gute Grundlage bildete für die große Wanderung im Anschluss.

Schnell hatten sich kleine Gruppen interessiert plaudernder Shiba-Besitzer gebildet – es ist ja auch schön, nicht jedem Betrachter seines Hundes erklären zu müssen, dass es sich nicht um einen Fuchs oder einen kleinen Husky handelt.
So konnten das Mittagessen und erste Erfahrungen verdaut werden. Petrus hatte ein Einsehen, schien sich aber das Gejammer über den verregneten Sommer etwas zu sehr zu Herzen genommen zu haben und drehte den Temperaturregler auf bis zum Anschlag – da aber sowohl der Austragungsort unseres Treffens als auch die Wanderwege der Umgebung gut beschattet sind, überwog die Freude über das Wetter. Den erschöpften Rückkehrern war dann das umfangreiche Kuchenbüffet wehrlos ausgeliefert!

Einer der Höhepunkte des Treffens war aber die große Tombola am frühen Abend, deren Erlös der „Nothilfe für Polarhunde e.V.“ in Freudenstadt zugute kommen sollte, die sich seit 1995 um in Not geratene Hunde vornehmlich nordischer und asiatischer Rassen mit viel Engagement und persönlichem Einsatz kümmert. Neben dem unstrittigen Unterhaltungswert der temperament- und phantasievollen Präsentation der Gewinne wurde der Erlös der Tombola ein wichtiger Teil des Erfolgs dieses Treffens!

Den Abschluss und gemütlichen Ausklang des Tages bildete ein Grillabend mit Schwenkbraten und Würstchen. Und wer sich jetzt fragt, wie man über 100 Leute mit hervorragendem, auf den Punkt gegrilltem Schwenkbraten verwöhnt – der muss einfach zu unserem nächsten Treffen kommen!

Am zweiten Tag konnten wir bei einem gemütlichen Frühstück mit frischen Brötchen die Eindrücke des Samstags Revue passieren lassen. Zum Abschluss des Treffens erhielt der Teilnehmer mit der weitesten Anreise einen Pokal – dieser ging mit einer Entfernung von 780 km nach Berlin!

Mit etwas Stolz können wir zurückblicken auf ein Treffen, dass den Spaß des Geselligen erfolgreich mit dem, was man im allgemeinen einen „guten Zweck“ nennt, verbunden hat!

Insgesamt konnten allein 814,00 € aus dem Verkauf von Tombola-Losen erzielt werden. Zusammen mit dem Überschuss aus der Kostenbeteiligung der Teilnehmer, Spenden der Besucher und dem Erlös von selbstgebackenen Hundekeksen konnten wir im Namen der organisierenden Züchter 1246,46 € an die Nothilfe für Polarhunde überreichen! Dieser Betrag wurde im Rahmen eines Besuchs der neuen Auffangstation in Burladingen, für deren Finanzierung unsere Spende ein herzlich willkommener Beitrag war, persönlich überreicht.

Und dies ist dann der Punkt, an dem wir den vielen Menschen danken möchten, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Die Tombola-Gewinne besorgt oder Hundekekse gebacken und verkauft haben und nicht zuletzt vor Ort mit Rat und Tat beiseite standen!

5 Züchter können selbstverständlich nicht für sich in Anspruch nehmen, für einen Zuchtverband zu sprechen. Aber alles, was ein Züchter tut, fällt irgendwie auch auf seinen Verband zurück. Und so können wir mit Sicherheit etwas stolz sein auf das, was wir erreicht haben.

Eins steht jetzt schon fest: Sowohl die Resonanz auf unsere Einladungen als auch die positiven Reaktionen nach dem Treffen werden dazu führen, dass dieses erfolgreiche Event wiederholt wird.




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